ROOTS FREIRÄUME UND BEGEGNUNGEN

mit Pferd und Mensch in der Natur

Über uns

Ruth Gloker mit DraumurRuth Gloker

Während meines Psychologiestudiums mit dem Schwerpunkt der pädagogischen Psychologie habe ich die Zusatzausbildung zur Reittherapeutin beim Förderkreis für therapeutisches Reiten e.V. erworben, der nach wachstums- und entwicklungsorientierten Prinzipien arbeitet.

2007 habe ich den Trainer C-Kurs für Islandpferde absolviert, um so auch Menschen mit vermehrten reiterlichen Ansprüchen Genüge tragen zu können.

Ende 2010 habe ich die Ausbildung zur initiatischen Prozessbegleiterin am Eschwegeinstitut in der Tradition der School of Lost Borders, USA, abgeschlossen, einer Arbeit mit Ritualen (u.a. Visionssuche), die Übergangsphasen / Krisen begleitet. Elemente hieraus möchte ich mit der therapeutischen Arbeit mit den Pferden verbinden.

Ich bin Mutter von zwei Töchtern und Yogalehrerin (BDY). In meiner Arbeit unterstützen mich unsere 10 Pferde, überwiegend Isländer, die alle bei uns aufgewachsen sind und von uns ausgebildet wurden und werden.

Seit 2007 arbeite ich an zwei Tagen in der Woche auch als Reittherapeutin im Kinderheim Leisel bei Birkenfeld. In den Ferien führen ich mit den Jugendlichen von dort Wanderritte, Voltigierprojekte und Walk-aways durch.

Im Sommer 2014 habe ich das Zertifikat zum Centered Riding Instructor Level 1 erworben und bin seither fasziniert von dieser Unterrichtsmethode,in Deutschland auch bekannt unter „Reiten aus der Körpermitte“ nach Sally Swift.
Vor allem Erwachsenen hilft sie, die Wahrnehmung für das eigene Bewegungsgefühl und die Bewegungsabläufe des Pferdes zu verfeinern. Mit Hilfe von inneren Bildern / mentalen Vorstellungen, Wahrnehmungs- und Körperübungen (auch vom Boden aus) wird eine sanfte Kommunikation mit dem Pferd geschult.

 

Sabina

Sabina van der Poel

Ich heiße Sabina van der Poel, bin verheiratet und habe 4 Kinder. Neben Krankenschwester, Familien-Sozialberaterin und Kunsttherapeutin bin ich seit Oktober 2012 zertifizierte Reittherapeutin und liebe schon immer die Pferde. Glücklicherweise habe ich entdeckt, dass ich das, was mir Freude macht, in meiner Arbeit als Reittherapeutin zusammenbringen kann: Umgang mit kleinen und großen Menschen, mit Pferden als Partner, als Freund, zum reiten und Spaß haben und in der Therapie als Co-Therapeut. Bei Ruth und ihren Pferden habe ich den Ort gefunden, an dem das alles zusammenpasst.

Im März 2014 habe ich den Heilpraktiker gemacht, der mir nun wieder neue Türen für neue Projekte eröffnet. Im Moment stehe ich kurz vor dem Abschluss zur Homöopathin. Und auch Ideen für Kurse mit Ruth nehmen Formen an.

 

PraktikantinPraktikantenstelle frei

Wir suchen immer wieder mit eine Praktikantin zur Mithilfe bei den Therapieeinheiten (führen, sichern der Kinder), arbeiten mit den Pferden (Bodenarbeit, reiten), sowie anfallende Arbeiten rund ums Pferd (Weidepflege, Sattelkammer aufräumen...). Pferde- und Menschenverstand, bzw. -feeling, sowie solide reiterliche Grundkenntnisse wären wichtige Voraussetzungen, Freude am Umgang mit Menschen, Offenheit und Flexibilität hilfreiche Eigenschaften.

Dauer: mindestens 3 Monate, gerne länger

An dieser Stelle möchte ich allen Praktikantinnen der vergangenen Jahre ganz herzlich danken für ihre Begeisterung und ihr Engagement sowie den frischen Wind den sie immer wieder hier reinbringen!! Ich hoffe, euch allen geht es gut!!

 


Grundlagen meiner Arbeit

Die Pferde spiegeln uns mit unseren Stimmungen, sie sind Meister im Lesen von Körpersprache und reagieren authentisch auf das, was wirklich ist. In meiner Arbeit mit den Pferden möchte ich Freiräume schaffen, sich selbst und den eigenen Körper besser kennenzulernen, eigene Grenzen aufzuspüren und zu vertreten.

 

Ein Anliegen meiner Arbeit ist  es, einen "Erlebnisraum Pferd" zu gestalten, in dem die eigenen Bedürfnisse erkannt und ernst genommen werden können, in dem jeder sich aufgehoben fühlen und wagen kann, Neues auszuprobieren.

 

Gerade für Mädchen bietet der Umgang mit dem Pferd in einem entsprechend gestalteten Rahmen eine Vielzahl von Lernfeldern:

Auf der einen Seite sind beim Umgang mit dem Pferd Mut, Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsfähigkeit sowie der bewusste Umgang mit den eigenen Grenzen gefordert. Das Pferd vertritt seine Bedürfnisse deutlich und erwartet auch von seinem Gegenüber klare Signale. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten führt die Mädchen auf eine Gratwanderung zwischen Macht, ein so starkes Tier zu kontrollieren und Ohnmacht, diese Kontrolle zu verlieren. Bei diesem Wechselspiel ist die betreuende Reittherapeutin besonders gefragt.

Auf der anderen Seite ist das Pferd auch ein Herdentier und ein "großes, weiches" Schmusetier, das Anschluss und Beziehung sucht,as auf den Menschen angewiesen ist, von ihm versorgt und gepflegt werden will und somit an unser Verantwortungsbewusstsein appelliert.

In dieser Doppelseitigkeit liegt für Mädchen ein besonderer Reiz beim Umgang mit dem Pferd: Das Mädchen darf hier nicht nur defensiv sondern auch aggressiv, nicht nur zärtlich sondern auch "gewalttätig", nicht nur sanftmütig sondern auch befehlend, nicht nur bescheiden sondern auch beherrschend sein.

 

Die Natur als Spiegel

In meiner Ausbildung zur inititatischen Prozessbegleiterin am Eschwegeinstitut Heiten ist eines unserer wichtigen Werkzeuge, die Natur als Spiegel für sich selbst zu nutzen. Unsere Wahrnehmung der äußeren Landschaft spiegelt unsere innere Seelenlandschaft wider. Ausgehend von der Idee, dass wir selbst die Experten für unser Leben, unsere Krisen sind, können Naturbegegnungen mit Tieren, Pflanzen, Wegen.. unsere Intuition anstoßen. Ich möchte Menschen einladen durch solche entsprechend angeleiteten und begleiteten Naturaufgaben ihren unbewussten Antworten näher zukommen und die weise Alte/ den weisen Alten in sich zu entdecken.

Beide Medien, das Pferd und die Natur, sprechen uns auf einer tiefen Ebene an, können uns aus dem Kopf mehr zu uns selbst, zu unseren ureigenen Kräften und heilsamen Wissen führen.